Notizbücher
Ein Notizbuch hält zusammen, was sonst auf Zetteln verloren geht: Ideen, Protokolle, Listen, Skizzen. Anders als ein Block bleiben die Seiten gebunden und in der Reihenfolge, in der sie entstanden sind. Die Auswahl entscheidet sich über drei Dinge – Format, Lineatur und Bindung.
Format und Lineatur
DIN A5 ist das verbreitetste Format: groß genug zum Schreiben, klein genug für die Tasche. DIN A4 eignet sich für Mitschriften und Skizzen, DIN A6 als Begleiter unterwegs. Bei der Lineatur ist liniert der Klassiker für Text, kariert für Zahlen und Tabellen, blanko für freies Arbeiten. Punktkariert hat sich für Bullet Journals durchgesetzt, weil die Punkte Orientierung geben, ohne im fertigen Eintrag aufzufallen.
Bindung, Papier und Ausstattung
Fadenheftung lässt das Buch flach aufschlagen und hält auch nach Jahren – der Unterschied zur reinen Klebebindung zeigt sich, sobald Seiten herausfallen. Spiralbindung erlaubt das vollständige Umschlagen, braucht aber Platz am Rand. Bei der Grammatur gilt: Ab etwa 90 g/m² schlägt Füllhaltertinte nicht mehr durch, ab 100 g/m² auch Fineliner und Marker kaum. Gummiband, Lesebändchen und eine Innentasche für lose Zettel sind die Ausstattungsmerkmale, die im Alltag am häufigsten gebraucht werden.
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