Gelstifte
Gelstifte verbinden zwei Eigenschaften, die sich sonst ausschließen: Sie gleiten so leicht wie ein Tintenroller und decken so kräftig wie ein Filzstift. Möglich macht das eine gelartige Tinte mit Pigmenten, die unter Druck flüssiger wird. Weil die Pigmente aufliegen statt einzuziehen, sind auch Weiß, Pastelltöne und Metallicfarben auf dunklem Papier sichtbar – das können klassische Kugelschreiber nicht.
Strichstärke und Tintenfarbe
0,5 mm ist die gängige Breite zum Schreiben und für Notizen. 0,38 mm und feiner eignen sich für kleine Schrift und enge Linierung, ab 0,7 mm wird der Strich kräftig genug für Überschriften und Lettering. Neben Standardfarben gibt es Gelstifte in Pastell, Neon, Metallic und Glitzer. Für schwarzes Papier, Fotoalben und Karten ist Weiß die erste Wahl.
Worauf Sie achten sollten
Geltinte braucht länger zum Trocknen als Kugelschreiberpaste. Linkshänder und alle, die zügig schreiben, sollten der Zeile kurz Zeit lassen oder zu einer feineren Spitze greifen. Auf stark saugendem Papier franst der Strich aus, auf glattem bleibt er sauber. Lagern Sie die Stifte mit der Spitze nach unten, damit das Gel nachläuft, und schließen Sie die Kappe fest – eine offene Spitze trocknet schnell ein.
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