Tintenroller
Der Tintenroller schreibt mit flüssiger Tinte, überträgt sie aber wie ein Kugelschreiber über eine Kugel an der Spitze. Daraus ergibt sich seine Stärke: ein sattes, gleichmäßiges Schriftbild fast ohne Druck – und trotzdem kein Patronenwechsel, kein Durchschlagen wie beim Füllhalter. Für viele ist er der Kompromiss zwischen beiden Welten.
Tintenart und Strichstärke
Tinte auf Wasserbasis fließt besonders leicht und ergibt ein tiefschwarzes Schriftbild, braucht aber etwas Trockenzeit. Pigmentierte und Gel-Tinten sind nach dem Trocknen wasserfest und in Blau und Schwarz meist dokumentenecht – prüfen Sie das auf der Verpackung, wenn Sie damit unterschreiben möchten. Bei der Strichstärke ist 0,5 mm die gängige Breite zum Schreiben, 0,3 bis 0,4 mm eignen sich für kleine Schrift, ab 0,7 mm wird der Strich kräftig.
Worauf Sie achten sollten
Auf saugendem Papier franst die Linie aus und schlägt eher durch; glattes Papier hält den Strich sauber. Linkshänder sollten zu schneller trocknender Tinte oder einer feineren Spitze greifen. Beim Nachkauf zählt das Minenformat, nicht die Marke des Stifts – gängig sind Rollerminen im Kugelschreiber-Großraumformat und herstellereigene Systeme. Kappe immer schließen: Die Spitze trocknet schneller ein als bei Kugelschreibern.
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