Radiergummis
Ein Radiergummi soll den Strich mitnehmen und das Papier in Ruhe lassen. Ob das gelingt, hängt am Material: Weiche Kunststoffradierer nehmen Graphit sauber auf und krümeln in großen Stücken, die sich leicht wegwischen lassen. Harte, sandhaltige Radierer tragen Papier mit ab – sie sind für Tinte gedacht, nicht für den Bleistift.
Die drei Sorten
| Kunststoff (PVC-frei) | Der Standard für Bleistift. Radiert rückstandsfrei, schont das Papier. |
| Knetgummi | Für Zeichnungen. Nimmt Graphit auf, ohne zu reiben, lässt sich zuspitzen und hellt gezielt auf. |
| Kombiradierer | Zwei Hälften – weich für Bleistift, hart für Tinte. Die harte Seite nur sparsam einsetzen. |
Form, Größe und alles, was Kinder daran mögen
Ein Dreieckradierer rollt nicht vom Tisch und hat immer eine Kante für feine Korrekturen. Große Blöcke halten länger, kleine passen in jedes Mäppchen. Und dann gibt es die Fraktion mit Duft, Tiermotiven und Sammelcharakter – die radieren nicht schlechter, sie verschwinden nur schneller, weil sie getauscht werden.
Wenn der Radierer schmiert
Ein grauer Schleier bleibt meist zurück, wenn der Radierer alt und ausgehärtet ist oder weiche Minen ab 2B im Spiel sind. Bei weichen Bleistiften ist der Knetgummi die bessere Wahl. Hilft das nicht, liegt es am Papier: Sehr glatte, dünne Sorten nehmen Graphit so wenig auf, dass er beim Radieren verschmiert.
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