Bleistifte
Der Buchstabe auf dem Schaft verrät, wie hart die Mine ist – und damit, wofür der Stift taugt. H steht für hart, B für weich und schwarz, HB für die ausgewogene Mitte. Die Skala reicht von 9H bis 9B. Je höher die Zahl vor dem Buchstaben, desto ausgeprägter die Eigenschaft. F bezeichnet eine feste Mine, die eine feine Spitze besonders lange hält.
Welcher Härtegrad wofür
| 2H – 4H | Technisches Zeichnen, Konstruktion, feine Vorzeichnungen. Heller Strich, wischt kaum. |
| H – F | Saubere Linien, Notizen auf glattem Papier. |
| HB | Der Allrounder zum Schreiben. Entspricht dem amerikanischen Grad #2. |
| B – 3B | Skizzieren, Zeichnen, Schattieren. Dunkler Strich, weiche Abgabe. |
| 4B – 9B | Flächiges Schwärzen, starke Kontraste. Sehr weich, nutzt sich schnell ab. |
Worauf Sie sonst achten sollten
Die Härtegrade sind zwischen den Herstellern nicht genormt. Ein 2B kann je nach Marke spürbar weicher oder härter ausfallen – wer eine Reihe aufbaut, bleibt deshalb am besten bei einem Hersteller. Harte Minen hinterlassen bei zu viel Druck Rillen im Papier, weiche verschmieren leichter. Für Zeichnungen lohnt sich ein Knetgummi statt eines Radiergummis, weil er die Papieroberfläche schont.
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