Fineliner
Fineliner ziehen eine gleichmäßig dünne Linie, die nicht verläuft – das macht sie zum Standard für Notizen, Skizzen, Bullet Journals und technische Zeichnungen. Die Spitze besteht meist aus gekapselten Fasern oder einer feinen Metallhülse. Entscheidend für die Auswahl sind die Strichstärke und die Art der Tinte.
Strichstärken im Überblick
Die Angabe in Millimetern bezieht sich auf die tatsächliche Linienbreite. 0,1 bis 0,2 mm eignen sich für feine Details, Schraffuren und kleine Schrift. 0,3 bis 0,4 mm sind die gängigen Breiten zum Schreiben und Zeichnen. Ab 0,5 mm werden die Linien kräftig genug für Konturen und Überschriften. Wer illustriert, arbeitet meist mit drei Stärken parallel: fein für Details, mittel für Binnenlinien, breit für die Außenkontur.
Tinte und Papier
Tinte auf Wasserbasis ist geruchsarm und schlägt kaum durch. Pigmenttinte ist nach dem Trocknen wasserfest und lichtbeständig – wichtig, wenn Sie Zeichnungen später mit Aquarell oder Marker kolorieren möchten. Achten Sie dann auf die Trockenzeit, sonst verwischt die Linie. Auf stark saugendem Papier fransen feine Striche aus; glattes Papier hält die Linie sauber und schont zugleich die Spitze.
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